Nach einem starken Auftakt im Slalom zu Jahresbeginn setzte der Sportsoldat vom SV Schwäbisch Gmünd seinen Erfolgskurs auch im Riesenslalom fort und demonstrierte erneut sein großes Potenzial, sich gegen die internationale Spitze zu behaupten.
Am 14.01. stand in Maria Alm in Österreich ein FIS-Riesenslalom auf dem Programm. Im ersten Lauf konnte David mit einer kontrollierten Fahrt den 14. Platz erzielen. Durch ein paar Fehler hatte er die Chance auf eine noch bessere Ausgangsposition für den zweiten Lauf verpasst. Im zweiten Durchgang lief es dann deutlich besser für ihn und er konnte sich noch auf den 6. Platz vorarbeiten.
Am 15.01. war erneut ein Riesenslalom in Maria Alm angesetzt und an diesem Tag hatten sich einige Europacup und Weltcup Athleten zum Kräftemessen eingefunden. David zeigte im ersten Lauf sein Können und fuhr mit viel Zug im Ski auf den 4. Platz mit nur 32 Hundertstel Sekunden Rückstand auf den Führenden. Einmal mehr der Beweis, dass er mit den Besten in seiner Sportart durchaus mithalten kann. Mit einem Platz auf dem Siegerpodium in Reichweite ging es in den zweiten Durchgang. Er lag nur 2 hundertstel Sekunden hinter dem späteren Sieger zurück. Leider gelang dem Athleten vom SV Schwäbisch Gmünd dieser Lauf nicht so gut. Bei der Welle vor der Einfahrt in den Steilhang verlor er den Schneekontakt und in der Folge musste er die Ski quer stellen, um das nächste Tor noch zu erreichen. Auch bei den anschließenden Toren war er dann zu spät dran, was viel Zeit gekostet hat und eine Top-Platzierung nicht mehr ermöglichte. Trotz dieses Rückschlags blieb die Endplatzierung mit dem siebten Rang eindrucksvoll und bestätigt die hohen Ambitionen sowie das konstante Leistungsniveau des jungen Talents. Seine starken Ergebnisse in Maria Alm spiegeln seine Formstärke wider: Von einem sehr guten Auftakt hin zu konstant starken Platzierungen im Spitzenbereich. Wir drücken die Daumen, dass er diese positive Entwicklung fortsetzt und weiterhin für Furore sorgt.
Das Bild zeigt David Sachsenmaier beim Riesenslalom