David Sachsenmaier kämpft mit schwierigen Bedingungen



Am vergangenen Wochenende waren im bayrischen Oberland mehrere FIS-Slalomrennen terminiert. Das Highlight war sicherlich die brasilianische Meisterschaft am Trainingscenter in Bad Wiessee. Am Vortag war ein FIS-Slalom auf der Weltcup-Strecke in Lenggries auf dem Programm des Athleten des SV Schwäbisch Gmünd. Beim Slalom wird immer mit hohem Risiko gefahren, wie gerade auch bei den Olympischen Spielen zu beobachten ist. David Sachsenmaier ging ebenfalls mit viel Risiko in den ersten Durchgang und geriet etwas in Rücklage, was dazu führte, dass er das nächste Tor nicht mehr erreichte und deshalb ausschied. Am Samstag war dann der Fokus voll auf die Brasilianische Meisterschaft im Slalom gerichtet. Hier waren zahlreiche Weltcup-Athleten am Start, die die Olympiateilnahme teilweise nur sehr knapp verpasst hatten. In diesem exklusiven Kreis durfte unser Athlet vom SV Schwäbisch Gmünd mit der Startnummer 48 in den ersten Lauf. Aufgrund der schwierigen Bedingungen galt es, sich nach Möglichkeit eine gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang zu erarbeiten. Das gelang ihm mit einer kontrollierten Fahrt auch außerordentlich gut, er konnte sich auf Platz 27 vorarbeiten. Damit sicherte er sich für den zweiten Durchgang einen Platz in der ersten Startgruppe der besten 30 Teilnehmer. Im zweiten Lauf fuhr er dann voll auf Angriff, um eine möglichst gute Gesamtplatzierung zu erreichen. Bei schwierigen weichen Pistenbedingungen erzielte er sensationell die zweitbeste Laufzeit und war damit mehr als eine halbe Sekunde schneller als der spätere Sieger. Im Gesamtklassement konnte er sich auf den 21. Rang verbessern. Diese Leistung unterstrich einmal mehr das Potenzial, das bei unserem Athleten vom SV Schwäbisch Gmünd vorhanden ist. Das FIS-Rennen am Sonntag musste wegen Neuschnee und damit verbundenem zu hohem Verletzungsrisiko für die Sportler leider abgesagt werden.

Das Bild zeigt David Sachsenmaier bei der internationalenBrasilianischen Meisterschaft im Slalom.