Athleten des SV Gmünd beim Baden-Württemberg Finale der VR-Talentiade

Das Finale der VR Talentiade Alpin für Baden-Württemberg fand am Seibelseckle im Schwarzwald statt. 3 Rennläufer des SV Gmünd hatten sich durch ihre Leistungen bei den Sichtungsrennen für dieses Finalwochenende qualifiziert. Am Samstag wurde ein Vielseitigkeits-Riesenslalom in 2 Durchgängen absolviert. In der Klasse U8 weiblich ging Naomi Baumann an den Start und konnte mit 2 guten Läufen den 5. Platz belegen. In der Klasse U8 männlich war Ron Krieg ebenfalls erfolgreich und belegte nach 2 Läufen den guten 7. Platz. In der Klasse U10 männlich ging David Sachsenmaier an den Start. Mit einem sehr guten ersten Lauf ging er zunächst in Führung, verschenkte jedoch durch einen Sturz im 2. Lauf die mögliche Siegchance und belegte am Ende den sehr guten 2. Platz.

 

Am Sonntag stand dann ein Parallelslalom auf dem Programm. Für unsere jungen Rennläufer war dies eine ganz neue Erfahrung, da sie bisher noch nie an so einem Wettbewerb teilgenommen hatten. Der Modus sah vor im K.o.-System jeweils im direkten Duell mit einem anderen Rennläufer den Teilnehmer der nächsten Runde zu ermitteln. Somit war für die Athleten sowie Trainer und Zuschauer Hochspannung von der ersten Minute garantiert. In der Klasse U8 weiblich hatte Naomi Baumann mit der drittplatzierten vom Vortag gleich im ersten Duell eine denkbar schwere Aufgabe. Mutig und nervenstark ging sie an den Start und hatte nach einem sehr guten ersten Lauf nur einen hauchdünnen Rückstand auf die Konkurrentin. Der Einzug in die nächste Runde lag also zum Greifen nah. Im zweiten Lauf konnte sie trotz einer sehr guten Leistung den winzigen Rückstand leider nicht egalisieren und schied ganz knapp gegen die spätere Finalistin aus. In der Klasse U8 männlich hatte Ron Krieg eine ähnlich schwierige Herausforderung. Sein Gegner war ebenfalls der drittplatzierte vom Vortag. Im ersten Lauf demonstrierte Ron sein technisches Können und lag bis kurz vor dem Ziel in Führung. Leider unterlief ihm ein kleiner Fehler, der fast zum Sturz führte. Akrobatisch konnte er diesen vermeiden, musste aber einen Zeitverlust hinnehmen und somit lag er im Ziel knapp hinter seinem Gegner. Im 2. Lauf war Ron beim Öffnen der Startklappe offensichtlich überrascht und startete dadurch deutlich später als sein Gegner ins Rennen. Erneut konnte er durch seine überlegene Technik den Rückstand kontinuierlich verkürzen. Allerdings war ein kleiner Fehler ausschlaggebend, dass er sich seinem Kontrahenten letztendlich geschlagen geben musste und nicht in die nächste Runde einziehen konnte. In der Klasse U10 ging David Sachsenmaier an den Start. In der ersten Runde hatte er wegen der guten Leistung vom Vortag ein Freilos. Im Achtelfinale traf er dann auf den Sieger eines Duells der ersten Runde. In beiden Läufen konnte David überzeugen und klar gewinnen. Im Viertelfinale zeigte er erneut sein ganzes Können und zog mit Tagesbestzeiten in beiden Läufen souverän ins Halbfinale ein. Die spannende Frage war, ob er auch bei diesem Zweikampf seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte? Doch dieses Mal zeigte er im ersten Lauf Nerven und stürzte durch einen Innenskifehler. Die Folge war ein Zeitrückstand von 1,5 Sekunden. Bei Laufzeiten von knapp über 20 Sekunden ein fast nicht mehr einholbarer Rückstand. Somit war die Devise für den 2. Lauf klar: alles riskieren. Und es war erneut ein echter Krimi. David konnte vom Start weg in Führung gehen und mit einem tollen Lauf den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Bei der Zieldurchfahrt hatte er 0,91 Sekunden Vorsprung vor dem späteren Sieger, dies reichte jedoch nicht zur Finalteilnahme. Im kleinen Finale fehlte dann bei unserem Athleten offensichtlich die volle Konzentration, was dazu führte, dass er zwar in beiden Läufen in Führung lag, diese jedoch durch einen Torfehler bzw. Sturz nicht ins Ziel brachte. Somit erreichte er am Ende den sehr guten 4. Platz. Auf die gezeigten Leistungen können alle Athleten des SV Gmünd stolz sein. An beiden Tagen waren die Rennen bei besten Bedingungen sehr gut organisiert und unsere jungen Rennläufer konnten bei dem Parallelslalom viel Erfahrung für die weiteren Rennen sammeln.

 

Am gleichen Wochenende wurde in Mellau in Österreich das Sölden Gedächtnisrennen, ein Schülerpunkterennen, durchgeführt. Hier waren zwei Rennläufer des SV Gmünd in der Klasse U14 männlich am Start. Am Samstag stand ein Slalom mit zwei Durchgängen auf dem Programm. Simon Sachsenmaier hatte Pech und schied durch einen Sturz bereits im ersten Lauf aus. Sein Teamkollege Tom Krieg machte es besser und konnte mit 2 guten Läufen den 16. Platz belegen. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass er seine Verletzung am Sprunggelenk noch nicht komplett auskuriert hat. Am Sonntag war ein Riesenslalom mit zwei anspruchsvollen schnellen Läufen zu bewältigen. Unsere beiden Starter agierten hier vielleicht wegen des Vortagessturzes beziehungsweise wegen der Verletzung etwas zu vorsichtig, was sich dann in den erzielten Zeiten wiederspiegelte. Tom Krieg konnte den 32. Platz belegen, Simon Sachsenmaier folgte auf Rang 35. Rennleiter Alexander Krieg ist davon überzeugt, dass bei den nächsten Rennen mit etwas mehr Risiko für beide Rennläufer noch bessere Platzierungen möglich sind.

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(Das Bild zeigt die 3 erfolgreichen Teilnehmer des VR-Talentiade Finales von links: Naomi Baumann, David Sachsenmaier und Ron Krieg)